Orchester Binningen

Emil Tanner, Präsident des Orchesters, 1945, beschreibt die Anfänge wie folgt: "Anfangs der 20er Jahre gaben sich ab und zu einige junge Leute, beider Geschlechter, auf dem hiesigen Polizei-Posten ein Stelldichein, um sich im Geigenspiel zu üben. Die jungen Leute hatten ihre helle Freude an ihrem kleinen Hausorchester. Im Mittelpunkt des Geschehens stand Gotth. Salathe, der ältere Sohn der Wachtmeisterfamilie Salathe. Bald wurde der Ruf nach einer musikalischen Leitung laut. Diese fand man bald in der Person des Herrn Heinr. Straumann, Lehrer in Binningen. Immer mehr junge Leute schlossen sich dem kleinen Orchester an. Das Übungslokal auf dem Polizeiposten wurde zu klein. Mit behördlicher Bewilligung wurden die Proben in das Kettingerschulhaus verlegt. Die Entwicklung nahm ihren weiteren Lauf. Die Gründung des Vereins wurde Tatsache. Am 17. Januar 1923 haben sich 16 Personen zu einer Gründungsversammlung im Kettingerschulhaus eingefunden. Als Präsident beliebte Gotth. Salathe, und als erster Dirigent wurde einstimmig Heinr. Straumann, Lehrer, gewählt. Im Zuge der weiteren Organisation gab sich der junge Verein seine Statuten und so erlangte der Orchesterverein Binningen nach den Bestimmungen des Schweizerischen ZGB seine Persönlichkeit."

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